Intelligenz Bäume

Eine Gruppe von Bäumen in einer Winterlandschaft

 

 

 

 

 

Neue Forschungsergebnisse lassen Bäume und Pflanzen in einem neuen Licht erscheinen. Diese sind viel höher entwickelt, als wir bisher annahmen. Offenbar verfügen sie über zahlreiche Fähigkeiten und Leistungen, welche sie mit den Tieren vergleichen lassen.

 


Zahlreiche Leistungen durch die Bäume

   

 

Luftreinigung, 

Bindung von Kohlendioxid,

Entgiftung- und Entstaubung, 

 Sauerstoff- und Energieproduktion,  

Sonnen- und Regenschutzfunktion,

Luftfeuchtigkeit durch Wasserverdampfer,

Wind-, Wasser-, Lawinen- und Bergschutz,

Leitungssystem zur Bewässerung und Tränkung,  

Smog-, Lärm-, Bachuferschutz, Temperaturpuffer,

Leistungen einer Umwälzpumpe für  Fotosynthese und

Atmung, Leistung  als Wasserpumpe, Wasserspeicher,

Steuerung für ein natürliches Gleichgewicht zwischen

Tier und Pflanzen, Erhalt der Artenvielfalt mit vielen

Vogelarten, Erhalt der Vogelbestandes, Biotop-

Leistung, Beschattung der Bodenfläche, 

Produktion von Obst, Produktion

von Holz, Chlorophyll-

Produktion für 

Duftstoffe,

  Erhalt der

Arten-

vielfalt 

im Boden,

Abfall-Wiederverwertung, 

Regenwürmer, Kleinstorganismen, Kompostanlage,

Produktion an Humus, Stabilisierungsleistung für die Landwirtschaft

 

 

Copyright Internationales Landwirtschafts Netzwerk 2011

Quelle: (1)

Beispiele für die Intelligenz von Bäumen

 

 

Entwicklung von Luftwurzeln zur Stabilisierung

 

Die Intelligenz der Bäume zeigt sich besonders am Banyan-Baum.

Die Banyan-Feige sendet zahlreiche Luftwurzeln aus, die sich zu einem dichten Netz entwickeln.

Die schweren Äste des Baumes werden durch die Luftwurzeln gestützt, sobald die Luftwurzeln den Boden erreichen.

Statik und Aerodynamik des Baumes

 

Jeder Baum versucht mit dem kleinsten Einsatz seiner Ressourcen eine optimale Entwicklung der statischen und aerodynamischen Eigenschaften zu erhalten. Der Baum muss sich permanent den Umweltveränderungen (Last, Wind, Kälte) anpassen können. Die Last beispielsweise, setzt sich aus der Luftbewegung, der Kronenfläche, dem Eigengewicht des Baumes, sowie aus dem zusätzlichen Fremdgewicht usw. zusammen.

Sein Gerüst soll wegen seiner Grösse und Gewichts zunehmend tragfähiger und belastbarer werden. Das Windlastmoment eines Baumes kann mehrere Dutzende Tonnen betragen. Der faserartige Aufbau der Zellen in Längsrichtung sorgt für die Festigkeit des Holzes.

Der Baum kann sich vor starken Winden mittels ihrer aerodynamischen Eigenschaften weitgehend schützen. Je nach Grad des Biegens gelingt es dem Baum die starke Windkraft zu reduzieren, sodass der auf ihn einwirkende Strömungswiderstand vermindert wird.

Lit.: (3)

Leistungen der Bäume

 

Die folgenden Beispiele zeigen uns zahlreiche, vielfältige Spitzenleistungen der Bäume der Erde

 

  • Der älteste Baum mit einem alter von ca. 4800 Jahren
  • Der höchste Baum mit einer Höhe von ca. 115 m
  • Der dickste Baum mit einer Dicke von ca. 14 m
  • Der Baum mit dem grössten Volumen von ca. 1500 m3
  • Der Baum mit dem grössten Gewicht von ca. 1400 t
  • Der winterhärteste Baum widersteht einer Temperatur bis zu -70 Grad C
  • Die Bäume in der grössten Höhenlage leben auf ca. 4600 m
  • u.a.m. 

 

Lit.: (7)