Naturgesetze 2

Der Kopf eines Falken

 

3. Gesetz der Evolution

 

Alles verändert und entwickelt sich. Die Evolution ist ein kosmisches Gesetz.

Zum Teil verändern sich die Pflanzen, Tiere und das Umfeld sehr fein, fast nicht spürbar.

Von uns Landwirtschafts - Experten fordert dies auch eine

Weiterentwicklumg im Umgang mit der Natur, damit wir Menschen, sowie die Umwelt wohlauf sind und wir auch weiterhin gute Ernten haben werden. 

 

 

 

 4. Gesetz der Zyklen 

 

Probleme mit der Natur lassen sich stark mindern, wenn wir der Natur einen angemessenen Platz zugestehen sowie ihre Zyklen respektieren und wertschätzen.

Je weiter man sich von den Gesetzen der Natur des Lebens entfernt, desto mehr unnötige Kunstgriffe sind erforderlich, um Pflanzen und Tiere zu versorgen und gute, langfristige Ergebnisse zu erhalten. 

Je weniger eingegriffen wird, desto weniger besteht die Gefahr störend einzugreifen und arbeits- bzw. kostenintensive Folgeschäden zu  verursachen.

 

Die materielle Ebene und die feinstoffliche Ebene stehen in Wechselwirkung und beeinflussen sich dadurch stark.  Die physische und die feinstoffliche Ebene sollten möglichst übereinstimmen, ausgeglichen und  fliessend sein. 

 

In grösseren, übergreifenderen Bögen zu denken und handeln ermöglicht uns vermehrt im Einklang mit den Naturzyklen zu sein.

 

Rhythmus fördert Leben. Alles Leben auf der Erde ist eingebettet in den grossen rhythmischen Bewegungen der Natur. Hier einige Beispiele: die Jahreszeiten, Mondzyklen, Gezeiten.

 

Diese beeinflussen alles Wachstum und jede Entwicklung, die wir Menschen nutzen können bei unserer Arbeit. Zum Teil werden sie bereits gezielt genutzt.

 

Alles fliesst und ist in Bewegung. Jedes Element, auch das Materielle ist nichts Dauerndes. Alles wandelt sich stetig. Hier einige Beispiele: Wasser wandelt sich zu Wasser – Dampf oder gefriert, während Metall korrodiert.

 

Selbst die Erde, die für uns relative Ruhe und Beharrung ausstrahlt, verändert sich laufend.

 


 

Die Natur,

           unser wichtigster Partner.



 

Unser Einfluss auf die Erde

 

Das Zugehörigkeitsgefühl des Menschen zur Natur nimmt stetig ab.

 

Es ist an der Zeit, dass wir alle wieder mehr emotionell an der Natur und deren Entwicklungen teilnehmen. Viele Menschen spüren die Sehnsucht, wieder vermehrt die Natur – Zyklen und die Natur, Erde bewusst erleben zu können.

 

Wir lernen wieder vermehrt den Bezug zum gesamten Lebensprozess zu pflegen und daran teilzunehmen, ob aus irdisch materieller oder geistiger Sicht.

 

Da unser Bezug und das Teilnehmen von uns Menschen zurück geht, beginnen vermehrt wichtige Lebensprozesse zu verkümmern.

 

So hat sich, als Beispiel, bei der Saatgutqualität in den vergangenen Jahren ein Rückgang heraus kristallisiert.

 

Ein weiterer Grund dafür ist auch die Modernisierung des Pflanzenbaues, bei welchem auf viele wichtige, feine notwendige Einflüssen verzichtet wird. 

 

Quelle (13)

 

Von grosser Bedeutung für uns Menschen ist, dass wir  wieder mehr mit dem Wissen der Naturgesetze handeln und vernetzter, weitblickender denken.

Oft denken wir zu losgelöst von den Natur - Gesetzen und zu sehr nur in Ausschnitten. Alles im Universum, auch auf der Erde, beeinflusst alles.

 

Jeder Bereich ist ein Zahnrad im Erd-Gefüge, das Störungen oder Veränderungen bewirkt in anderen Gebieten, wenn sich etwas verändert.

 

Wir Menschen ernten, was wir gesät haben - auch die Giftstoffe der Ernte - Früchte. 

 

Unsorgfältiger oder zu gewinnorientierter Umgang mit unserer Natur und Umwelt zeigt sich oft erst längerfristig als sehr problematisch.

 

Um die entstandenen Probleme lösen und die Schäden beheben zu können, benötigt man oft viele Ressourcen und viel Zeit, damit die Natur sich regenerieren kann.

 

Problemsituationen angehen: Oft reagiert der Mensch in einer problematischen Situation mit zu viel oder zu wenig Druck (z.B. bei einem Problem mit einer Pflanze oder einem Tier)

 

Wenn der erhoffte Erfolg ausbleibt, verstärkt man den Druck oft noch mehr. Dadurch spitzt sich das Problem stark zu.

 

Die Achtung, Wertschätzung und Verehrung der Natur gegenüber sind sehr wichtig, um in Zukunft langfristig guten Ertrag zu erwirtschaften und gesunde Pflanzen und Tiere zu haben.

 

Ökonomisch gesehen lohnt sich gerade diese „Grundhaltung“ sehr. 

 

Hochgezüchtete Arten und Rassen von Pflanzen und Tieren haben von Beginn an schneller tiefere Lebenswerte sowie eine kürzere Lebensdauer. Sie sind anfälliger bei Klimaextremen, Krankheiten und Schädlingen. 

 

Vermehrt Bedeutung wird erhalten, dass wir unser Handeln immer wieder kritisch überdenken und wenn nötig anpassen an neue Gegebenheiten der Natur und der Umwelt.

 

Naturgesetze

 

5. Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs

 

Der Aufwand an Düngemitteln und Pestizideinsatz, sowie auch der Arbeitsaufwand und die Anforderungen an die Natur nehmen proportional stärker zu als der Ertrag.

 

Das heisst, es entstehen einerseits Überschüsse an gelösten Mineralstoffen im Boden z.B. Phosphor oder ausgewaschener Kalk, Kali, Stickstoff und zur Belastung des Grundwassers führt.

 

Herbizide verhindern das Aufkommen von Unkräutern, beim Weglassen können diese jedoch in stärkerem Masse auftreten.

 

Der Mineraldüngereinsatz beansprucht verhältnismässig stark begrenzte Ressourcen. Die Stickstoffbindung erfordert Energie (1 Tonne Stickstoffdünger entsprechen 1 Tonne Rohöl).

 

Quelle (14)

 

 6. Gesetz von der Balance zwischen Bewährtem und neuen Techniken

 

Veränderungen und Wandel gut portionieren ist für unsere Natur wichtig. Besonders starke, grössere Veränderungen, sei es in der Landschaft bzw. Natur, auf dem Hof, bei Pflanzen oder Tieren. Dies bedeutet, dass wir Änderungen in all diesen Bereichen öfter in mehreren Schritten gemässigt angehen.

Dazu gehört, dass wir dazwischen immer wieder genügend Zeit und Raum verstreichen lassen. Damit sich die Natur, Pflanzen anpassen und ausbalancieren können und wir Zeit haben, wenn nötig die Entwicklung zu beeinflussen.

Wird dies zu wenig beachtet, schwächen die grossen Wechsel das ganze System vor Ort.


 

Schlussgedanke  

 

Ich persönlich empfinde es als eine grosse Chance, verschiedene Naturgesetze zu kennen, um sie auch in den Alltag zu integrieren. Dadurch fühle ich mich stärker eingebunden in die Natur und mein Handeln erhält mehr Wichtigkeit und Tiefe.

 

Damit wir wieder vermehrt die Verantwortung für unsere wunderschöne Erde und unser Tun übernehmen.

 

Nutzen wir alle die Chance, vermehrt mit der Natur zu handeln!

 

Naturgesetz