Naturgesetze 1

Der Kopf eines Falken

 

Einleitung: Weltsicht und Wertschätzung unserer Erde

 

Es ist Zeit, uns von der Weltsicht abzukoppeln, die Erde sei ein Rohstoffmagazin unserer menschlichen Existenz - als sei die ganze Erde ein Konsumartikel.

 

Quelle (11)

 


  Wir sind alle

                           ein Teil der Natur.


   

Die Natur und der Mensch

Die Natur, unsere Lebensgrundlage, ist als ein höchst komplexes System zu begreifen.

Unsere Erde ist eine lebendiger grosser Organismus. Dieser regeneriert und verändert sich - ähnlich unserem eigenen Körper - konstant.


Landwirtschaft

 

 

Unser Ziel: Noch mehr mit der Natur zu handeln und Nachhaltigkeit noch mehr zu leben

 

Von zentraler Bedeutung ist es, gewisse Prinzipien der Natur noch besser zu verstehen, um sie entsprechend einhalten zu können. So können wir noch mehr mit der Natur handeln, statt gegen den Strom, gegen die Natur zu kämpfen oder sie beherrschen zu wollen.

Wir nennen diese Prinzipien hier Natur – Gesetze, da diese ein gutes Funktionieren mit der Natur und schliesslich ein für uns angenehmeres, zukunftorientiertes  Leben bedeuten.

 

Einige Gesetze sind uns geläufiger, während andere ein Auseinandersetzen und Nachdenken mit unserer Rolle und dem Umgang mit unserer Erde benötigen.

 

Jedes System, auch wenn es oft sehr stabil scheint, regiert sehr fein auf kleine Veränderungen in einem anderen Bereich. Diese Veränderungen wiederum beeinflussen andere Bereiche.  

 

Im Bereich "Umgang mit der Natur" können wir Landwirtschafts-Experten einen sehr grossen Teil unserer Möglichkeiten noch viel mehr nutzen. 

 

Die Erde rückt dabei mehr in unser Blickfeld, da sie für uns eine immense Bedeutung hat als Lebens–Raum, sowie auch um produzieren zu können.

Durch ein intensiveres, positiveres Verhältnis zwischen Mensch und Erde produzieren wir noch bessere, konstantere und nachhaltigere  Erträge!

 


Die Gesetze der Natur

Auszug von 16 wichtigen Naturgesetzen

     

1. Gesetz von der Ordnung in der Natur 

 

Die Gesetze der Natur und Umwelt verlaufen anders als wir Menschen oft denken. Wir wollen sehr vieles auf dem kürzesten Weg erreichen.

All unsere Vorstellungen, Erwartungen von einer „guten“ Entwicklung sind geradlinig in die Zukunft gerichtet.

In Wirklichkeit verläuft aber nichts geradlinig.

 

Flusslandschaft
Natürlicher Flusslauf

 

 

Die Verletzung der Gesetze und deren Folgen

 

Die Natur rächt sich nicht mit Katastrophen.

Wir verursachen jedoch durch unser Handeln, unsorgfältigen Umgang mit Wertvollem ein Ungleichgewicht, ähnlich einer kraftvollen Kreisbewegung.

Wenn diese Bewegung zu stark wird, verwandelt sie sich in eine Spiralbewegung, die eine grosse Eigendynamik in Gang setzt.

Die Auswirkungen unseres Handelns sind zu einem grossen Teil die jetztigen und zukünftigen Umwelt – Probleme in allen uns betreffenden Gebieten, auch in der Landwirtschaft.

 

 

2. Gesetz der Verantwortung

   

In der ungestörten Natur herrschen Gleichgewichtssysteme, die sich selbst regulieren.

 

Da der Mensch durch sein eigenes Denken und Handeln ins Ökosystem eingreift, um sich Nahrung zu verschaffen und Lebensraum zu bilden, übernimmt er damit auch Verantwortung für seine Mitwelt.

Quelle (12)

 

Der Mensch hat in den letzten Jahrhunderten viele „bahnbrechende“ Entwicklungen und Erfindungen gemacht. Wir Menschen werden uns auch in Zukunft weiter entwickeln.

 

Die grosse Chance wird dabei die Einstellung des Menschen, sich selbst gegenüber und auch die Natur betreffend sein.

 

Wir Experten dürfen lernen, trotz allen Errungenschaften, uns an gewisse vorhandene wichtige Naturgesetze zu halten.

Auch wenn diese Gesetze bei uns Menschen zum Teil ein Umdenken fordern und wir uns in manchen Bereichen etwas einschränken werden oder einen sparsameren, sorgfältigeren Umgang mit der Erde und allen Lebewesen verlangen wird. 

 

Wir lernen mit der eigenen wertschätzenden Haltung gewisse gegebene Grenzen zu akzeptieren und einzuhalten; damit wir mit den Naturgesetzen handeln können und somit möglichst wenig zusätzliche Störungen bewältigen  müssen.

Von grosser Wichtigkeit ist es, dass wir Erwachsene sowie unsere Kinder lernen, gewisse gegebene Grenzen einzuhalten, sie nicht zu übertreten.

 

Naturgesetze

 

Lernen wir von der Natur

 

Lernen von der Natur bedeutet nicht nur, ihren Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Von ihr lernen bedeutet auch, sich mit ihr auseinanderzusetzen, sie zu beobachten und sie zu spüren und entsprechend zu handeln.

 

In Zukunft werden wir mehr Zugehörigkeitsgefühl zur Erde und Natur entwickeln.

 

Die Fortsetzung der weiteren interessanten und wichtigen Naturgesetze finden Sie in Naturgesetze 2.