Lexikon Fachbegriffe

Lexikon Fachbegriffe

Eine wichtige Grundlage für unsere Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Experten ist dabei ist unser gemeinsamer Wortschatz. Vielleicht fehlt Ihnen noch die Erklärung für einen Fachbegriff auf dieser Webseite?

 

 

Behandlungsmethode

Die Behandlungsmethoden sind diverse engpassorientierte Methoden um Obstbaumkrankheiten wirksam zu lösen.

Primär lösen die Behandlungsmethoden die vorhandenen Engpässe im System von Obstbaum-Boden-Umfeld nachhaltig. Diese beinhalten in der Regel mehrschrittige, aufeinander abgestimmte Prozesse. Jede einzelne Systemlösung besteht aus einer Reihe von verschiedenen, engpassorientierten Behandlungsmethoden. Beispiel: Beim Obstbaum Systempflanzen anpflanzen

 

Biodiversität

Biodiversität wird oft als Vielfalt der Lebewesen in einem Gebiet bezeichnet. Alle Interaktionen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt werden dabei eigeschlossen. In unserem Gebrauch vor allem die Vielfalt der Arten ( Bäume, Pflanzen, Tiere, Pilze, Mikroorganismen).

 

Biologisch-dynamischer Obstbau

Auch biodynamischer Obstbau. Die biologisch-dynamische Produktionsweise und Landschaftspflege ist nachhaltig.
Der Obstbau wird weitgehend als geschlossener Betriebskreislauf geführt. Wenig Einsatz von fremden Schutzmitteln, sondern von biodynamischen Präparaten.

 

Biologischer Obstbau

Im biologischen Obstbau verwendet man natürliche, naturfreundliche Schutzmittel und keine Gentechnik. Die Bodenfrucht-barkeit wird ohne Stickstoff-Düngemittel, wie Mist, Gülle oder organischen Düngern, erhalten. Der biologische Obstbau beruht auf einer Kreislaufwirtschaft.

Quelle: (17)

 

Engpass

Ein Mangel an von einem Faktor wie Stoff, Information, Zeit, Energie, Kapital, Personal etc. in einem beliebigen Prozess. Der Engpass behindert oder blockiert den Ablauf des Prozesses. Beispiel: Mangel an Wasser beim Wachstumsprozess eines Obstbaumes.

 

Kreislauf

Dieser steht bei uns häufig für eine regelmässig wiederkehrende Bewegung von Stoffen, Energien etc. Wie wird zwischen offenen und geschlossenen Kreisläufen unterschieden. Geschlossene Kreisläufe versuchen ohne Zufuhr von Stoffen, Mitteln von aussen zu funktionieren.

 

Integrierte Produktion (IP)

Diese Produktionsweise ist im Schweizer Obstbau gegenwärtig dominant. Sie ist eine Mischform zwischen der konventionellen Landwirtschaft (Ziel: Produktivität) und der ökologischen Landwirtschaft (möglichst schonender Umgang mit der Umwelt beim Einsatz von Technik und Mitteln).

Quelle (16)

 

Komplexkrankheit

Beispielsweise eine komplexe Obstbaumkrankheit oft mit langfristiger Dauer. Die Komplexkrankheit zeichnet sich aus durch zahlreiche Ursachen und Einflüssen. Diese sind biotischer, abiotischer Art, aber auch schädigender und Krankheiten begünstigender Art. Beispiel: Feuerbrand

Quelle (15)

 

Ökosystem

Ein System, welches alle Lebewesen und unbelebten Stoffe in einem bestimmten Lebensraum beinhaltet. Alle Stoff- und Energieprozesse in diesem Lebensraum werden mitberücksichtigt.

Quelle: (18)

 

Ressourcen

Ressourcen sind beispielsweise Land, Nährstoffe, natürliche Rohstoffe, Mittel, Präparate, Technik u.a.m.

 

Rückkopplung

Eine Rückkopplung ist ein Mechanismus in einem System, hierbei werden Signale bzw. Faktoren verstärkt oder abgeschwächt.

Wenn ein Faktor verstärkt wird, handelt es sich hier um eine positive Rückkopplung. Hingegen, wenn ein Faktor  abgeschwächt wird, handelt es sich dann um eine negative Rückkopplung. Beispiel für eine negative Rückkopplung: Der Baum kann zu wenig Nährstoffe (Mineralstoffe, Spurenelemente) vom Boden aufnehmen, obwohl der Boden Nährstoffe enthält.

Quelle: (19)

 

Selbstorganisation

Die Selbstorganisation ist eine Bezeichnung für Phänomene in diversen Fachgebieten. Wenn raum-zeitliche Strukturen sich aufgrund der Wechselwirkung vieler Systemteile spontan und selbstständig entwickeln. Hier besonders in biologischen bzw. ökologischen Systemen.

 

Symptombekämpfung

Bei der Symptombekämpfung werden die verschiedenen Symptome einer Krankheit bekämpft. Die Symptome werden meistens nur durch ein Mittel oder eine Methode bekämpft.

 

Synergetisches Denken

Das synergetische Denken ist ein Denkmuster, welches die Vernetzung der Faktoren Engpässe, Probleme, Ziele, Energien, Bewusstsein und Materie verwendet.

 

Synergie

Unter Synergie versteht man hier das gegenseitige, sich fördernde Zusammenwirken von Lebewesen, Stoffen oder Kräften. Um in einem ökologischen System einen gemeinsamen Nutzen zu entwickeln z.B. die Überlebenschancen aller Beteiligten zu erhöhen. Beispiel: Obstbaum und insektenfressende Vögel.

Quelle: (1)

 

Systemlösung

Eine Systemlösung ist ganzheitlich-vernetzt, wenn alle wesentlichen Ursachen und Folgen einer Obstbaumkrankheit im System Obstbaum-Boden-Umfeld nachhaltig berücksichtigt worden sind. Jede einzelne Systemlösung besteht aus einer Reihe von verschiedenen, engpassorientierten und aufeinander abgestimmten Behandlungsmethoden. Die ganzheitlichen und vernetzten Systemlösungen für die komplexen Obstbaumkrankheiten beruhen auf modernen wissenschaftlichen Grundlagen.
Beispiel: Systemlösung für die Obstbaumkrankheiten, welche durch Pilze verursacht werden.

 

Synergieprinzip

Es braucht viel Wissen, Aufwand und Inspiration um synergetische Wirkungen optimal zu erzielen,

es braucht wenig Einflüsse um das Synergieprinzip aus dem Gleichgewicht zu bringen.

 

Systemteil

Ein Systemteil bzw. Teilsystem ist ein klar erkennbarer Teil eines Systems. Ein Systemteil erfüllt bestimmte Funktionen und ist somit für das Gesamtsystem unverzichtbar. Sie bringen einen Teil ihrer Selbst, Struktur, Aktivität und Energie in das bezeichnete System ein. In der Regel ist Systemteil ein Teil weiterer Systeme, in denen er unterschiedliche Funktionen ausübt.

Beispiel: Der umgebende Boden des Obstbaumes.

Quelle: (3)

 

Systemisches Denken

Das Systemdenken beinhaltet auf ein System ausgerichtete, diverse Denkweisen. Beispielweise, dass ein System aus einer Vielzahl von Teilen besteht. In Prozessen und in Prozesskreisläufen denken. Im System herrschen innere Gesetzmässigkeiten.

 

Systemstörung

Unter einer Systemstörung verstehen wir eine relevante Störung im System Obstbaum-Boden-Umfeld. Bespiele von System-störungen können relevante Ungleichgewichte, Engpässe sein.

 

Systemungleichgewicht

Im allgemeinen Sinn ist ein System im Ungleichgewicht, wenn es sich mit Einwirkung von äusseren Ursachen zeitlich verändert. In einem System können in einem bestimmten Zeitpunkt viele Ungleichgewichte von verschiedenen Systemteilen vorhanden sein. Beispiel: Systemungleichgewicht von Erde und Humus.

Quelle: (7)

 

Wesen der Obstbaumkrankheit

Unsere Frage nach dem Wesen der Obstbaumkrankheit wird mittels eines mehrschichtigen Prozesses des Verstehens und Empfindens beantwortet. Der Beobachter betrachtet  zuerst das Wesen des Obstbaumes mit seinen Eigenschaften, dann schafft er die Voraussetzung das Wesen des Obstbaumes zu verstehen und zu empfinden. Unter dieser Gegebenheit obliegt es ihm in die tieferen Zusammenhänge des Wesens der Obstbaumkrankheit einzudringen. Er erkennt gleich die Beeinträch-tigungen der Lebensprozesse und die schädlichen Folgen des Obstbaumes, der unter dem Einfluss dieser Krankheit steht.

          

Synergetisches Denken und Handeln berücksichtigt die Gesetze der Synergien

 

Dissens Denken und Handeln

 

Engpässe, Probleme und Belastungen werden unter Druck gelöst.

 

Ziel ist es Engpässse, Probleme, und Belastungen kurzfristig zu lösen.

 

Die Interventionen zur Lösung der Engpässe, Probleme und Belastungen, berücksichtigen nur einen Teil der wesentlichen Faktoren.

 

Ein Teil bei der Lösung möglichen und wahrscheinlichen Hindernisse und Behinderungen, werden frühzeitig erkannt und gelöst.

 

 

 

Synergetisches Denken und Handeln

 

Engpässe, Probleme und Belastungen werden rechtzeitig erkannt und deren Entstehen verhindert bzw. vermindert.

 

Ziel ist es, Engpässse, Probleme, und Belastungen langfristig zu lösen.

 

Die Interventionen zur Lösung der Engpässe, Probleme und Belastungen, berücksichtigendie vielseitig verknüpften und daraus wesentlichen Faktoren.

 

Durch die vielseitig vernetzten Faktoren werden bei der Lösung mögliche und wahrscheinliche Hindernisse und Behinderungen, werden frühzeitig erkannt und gelöst.



 

Wissen ist mehr

                 als Macht 

 


 

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